Digitalwissen: ein*e Influencer*in, was ist das?

Vorbemerkung: Die Rubrik „News“ löst den „TIP der Woche“ ab, der für die Zeit des Lockdown in der ersten Coronawelle konzipiert worden war. Auch hier stellen wir Ihnen für Ihr pädagogisches Arbeitsfeld (das kann auch das mit den eigenen Kindern sein) regelmäßig Hintergrundinformationen, Arbeitsmittel, Links und Methoden aus dem Bereich Suchtprävention und Gesundheitsförderung in einem weiteren Sinne vor. Wir lesen, testen, probieren und empfehlen und hoffen, dass Sie darin auch einen Unterhaltungswert finden können.Diese Rubrik ergänzt die jetzt wieder im persönlichen Kontakt stattfindende Präventionsberatung.

Mit dieser Frage – Was ist ein*e Influencer*in? – bin ich in den zurückliegenden Tagen in verschiedenen Milieus hausieren gegangen. Es gab der Antworten einige: wissende, interessante, unterhaltsame und improvisierte - aber lesen Sie einmal selbst:

- „Weiß nicht, irgendwas macht die, was auf dem Handy, stellt was ein, aber ich weiß es nicht.“

- „Da habe ich mich gerade jetzt im Oktober gegen impfen lassen.“

- „Person, die auf YouTube ein Trendsetter ist, ein Vorbild, das man nachahmt … die auch Werbung macht für Produkte oder auch Sport … ein medialer Trendsetter und mit den Likes wird Geld verdient.“

- „Influencer … mein Enkel hat das als Beruf … aber ich weiß nicht wo er jetzt arbeitet. Und über die Lehre hat er vorher irgendwie auch nie etwas gesagt.“

Am schönsten hat mir gefallen mitanzuhören, wie der Wille zur Sinnstiftung sich seinen holprigen Weg zu einem Ziel sucht. Aus einem ähnlichen Wortklang (Influenza – Influencer) wird erst ein ungefähres Ahnen und dann mit dem Aussprechen der Antwort eine überzeugte Gewissheit. Irgendwie fühlte ich mich an alte Schultage und vor allem an Übersetzungsversuche in Latein erinnert.

 

Aber, was ist denn jetzt ein*e Influencer*in?

Eine ausgesprochen gründlich recherchierte Antwort auf diese Frage finden Sie auf der Seite https://webcare.plus

- webcare ist ein Projekt der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (HLS) und wirbt für sich mit dem Satz:

„Ein Infoportal rund um virtuelle Welten, Möglichkeiten und Grenzen des Digitalen.“

 

Bestandteil des Portals ist ein informativer Blog, der zuletzt neben der Influencer-Frage die nachfolgenden Themen aufgegriffen hat, die man dort zurzeit auch alle noch nachlesen kann:

-          Handysucht: Gibt es das überhaupt?

-          Medienkompetenz: Was ist das?

-          Nomophobie: Hast du Angst, ohne Handy aus dem Haus zu gehen?

-          Machen Digitale Medien depressiv?

-          Medienerziehung: Wie beeinflussen Eltern die Handynutzung ihrer Kinder?

 

Neben anregenden und lehrreichen Informationen finden sich auf der Seite auch Hilfsangebote für Leute, die sich fragen, ob sie ihr Nutzungsverhalten noch gut kontrollieren können.

 

Schauen Sie einmal dort hinein und gern können Sie uns schreiben, wie Ihnen die Seite und unsere Empfehlung gefallen hat: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Fachstelle für Suchtprävention 


Beratungsstelle des Schwalm-Eder-Kreises

Schlesierweg 1
34576 Homberg (Efze)
Telefon: 05681 775 600
Fax: 05681 – 775 598

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