Ich habe einen sehr schönen Beruf. Manchmal aber würde ich auch gern etwas anderes machen. Neulich ging es mir so, als gegen Abend die Nachrichten der Corona-Welt in unser Wohnzimmer hineingeisterten. Da dachte ich, ich würde gerne Eignungstests konzipieren. Für Personal. Also einen Test, mit dem man schon vorher ahnen kann, was nachher rauskommt, bzw. schief geht. Der Test sollte natürlich auch die heutigen Schlüsselkompetenzen Kommunikation und Kreativität abfragen.

Eine Aufgabe dazu hätte ich schon fertig. Wollen Sie mal lesen?

Anleitung zur Aufgabe:

„Stellen Sie sich vor, sie sind berühmt und mächtig. Und wollen von beidem noch mehr haben.
Sie gehen jetzt gleich zu einer Pressekonferenz. Kombinieren Sie die folgenden Wörter zu einer Botschaft.
Eine Botschaft, die kühn ist und beeindruckt. Die mit zweifelsfreiem Menschenverstand Probleme löst.
Mit der sie sich in das Gedächtnis aller einschreiben werden.
Ihr Licht soll glänzen (und nicht wissen was ein Scheffel ist).

Die Wörter lauten: Virus – töten – Erkrankte – Desinfektionsmittel – injizieren.

Sie haben 10 Minuten Zeit.“

Diesen Test habe ich mit einigen Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle gemacht. Die haben sich zwar etwas angestellt, fanden das mit „berühmt“, „mächtig“ und „Licht glänzen“ etwas narzisstisch-selbstverliebt, aber es ging dann doch. Witzig waren die Geschichten, schlau und kreativ. Wir hatten auch etwas zu lachen. Damit kann ich Ihnen schon mal versichern, Sie sind in der Beratungsstelle immer in den besten Händen.

Hinzufügen muss ich aber auch, dass niemand hier Präsidentenqualitäten hat. Niemand ist auf die Idee gekommen, (Achtung, die nachfolgende Textpassage ist nicht kindersicher) Desinfektionsmittel per Spritze in den menschlichen Organismus hinein zu verfrachten. Ist, glaube ich, auch besser so. Also hier kriegen Sie immer eine wohlüberlegte und bekömmliche Behandlung. Ist jetzt nachgewiesen und per Testverfahren verifiziert.

 

PS. Alles klar mit dem, worauf der Text anspielt?

Ich nehme auch gern Vorschläge darüber entgegen, wen man mal testen sollte.

Vielleicht wollen Sie auch eine eigene Testaufgabe beisteuern.

Schreiben Sie mir!

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Eine Anmerkung in eigener Sache. Es gab sehr schöne Mails als Reaktion auf die erste Ausgabe der Kolumne. So gelungen, dass es sich lohnt diese zu veröffentlichen. Wenn Sie damit einverstanden sind, schreiben Sei das bitte mit dazu. Gern können wir auch über einen Gastbeitrag verhandeln. Würde mich freuen.

Fachstelle für Suchtprävention 


Beratungsstelle des Schwalm-Eder-Kreises

Schlesierweg 1
34576 Homberg (Efze)
Telefon: 05681 775 600
Fax: 05681 – 775 598

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