Aktuelles

Das neue und innovative Programm für Grundschulen im Schwalm-Eder-Kreis startet im November mit der ersten Fortbildungsveranstaltung für Lehrer und Lehrerinnen. „Schon die Vorbereitung dafür war spannend, wir haben viele gute Ideen eingepackt, und natürlich freut uns das rege Interesse der Schulen an den Themen Sucht- und Gewaltprävention, Ernährung und Bewegung“, so Karl-Christian Jany und Silke Sechtling von der Fachstelle, die das Projekt gemeinsam betreuen. Drei Kurse für dieses Schuljahr sind bereits ausgebucht. „Wir nehmen aber gern auch jetzt schon das Interesse für spätere Kurse auf“, so die beiden. „Melden Sie sich einfach – wir freuen uns darauf“: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Eine Kurzinformation über das Projekt finden Sie hier:


https://www.kiksup.de/klasse-klasse/

Ist es bei mir „nur“ riskanter Konsum oder schon Sucht?

Welche Hilfe passt zu mir (stationär, ambulant oder Selbsthilfegruppe?)

Wie kommen andere Menschen mit ähnlichen Problemen klar?

Wer Antworten auf diese Fragen sucht, ist herzlich in unsere wöchentlich stattfindende Informations- und Motivationsgruppe eingeladen, die die Beratungsstelle in Zusammenarbeit mit der Suchtberatung des Gesundheitsamtes anbietet.

Voraussetzung zur Teilnahme an dieser Gruppe für Erwachsene ist ein Erstgespräch in einer der beiden Beratungsstellen, um zu klären, ob das Gruppenangebot passt.

Zudem erwarten wir, dass die Teilnehmer/innen suchtmittelfrei an der Sitzung teilnehmen.

Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenfrei.

Die Gruppe trifft sich ab Dezember einmal wöchentlich von 17.15  - 18.15 Uhr in Homberg.

Nähere Informationen erhalten Sie bei den beiden Gruppenleiterinnen

             Renate Dolinga, Suchtberatung des Gesundheitsamtes,

             Tel. 05681 775 687; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Leona Boehm, Beratungsstelle des Schwalm-Eder-Kreises / Jugend- und Drogenberatung,

Tel. 05681 775 608; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Eine Kolumne über Erziehung – Folge 5

"Du bist doof!“, „Das darf aber jeder!“, „Immer ich!“, „Ist doch meine Sache!“, „Ihr seid so fies!“ „Alle haben….nur ich nicht“

 

Liebe Eltern, kennen Sie solche Aussprüche oder hat Ihnen Ihr eigenes Kind sowas (oder Schlimmeres) schon mal selbst an den Kopf geworfen? Heute befasse ich mich mit dem Thema Kommunikation und wie sie, „auf Neudeutsch“, optimiert werden kann. Eins vorweg; sie findet immer statt, selbst dann, wenn nichts gesprochen wird. Unausgesprochene Signale, z.B. Blicke, Gesten oder die Körperhaltung unseres Gegenübers haben immer einen großen Einfluss auf unsere Gefühle und unsere eigenen Reaktionen.

 

Gerade in der Pubertät geben selbst kleinste nonverbale Signale Anlass zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen. Ein „komisches Gucken“, d.h. ein vermeintlich oder tatsächlich missverständlicher Blick, kann das Fass schon zum Überlaufen bringen. Zwischen Eltern und Jugendlichen ist es dann oft für beide Seiten schwer, den richtigen Kanal zu finden, um wieder auf derselben Ebene miteinander sprechen zu können. Vielleicht fühlen Sie sich als Elternteil nicht ernst genommen, auf der anderen Seite fühlt sich Ihr Kind eventuell völlig miss- und unverstanden. Man redet buchstäblich aneinander vorbei. Ein Dilemma. Es kann dann zu Streit und Auseinandersetzungen kommen, die gelegentlich auch wirklich heftig eskalieren können. Zu Ihrer Beruhigung:

Streit kommt in den besten Familien vor und es ist auch keine tödlich verlaufende Krankheit– also verzweifeln Sie nicht und streiten Sie…. möglichst konstruktiv!

Mit den folgenden 10 Heilmitteln, die Sie zu 100 % in Ihrer Hausapotheke haben, können Sie Streitigkeiten zwar nicht vermeiden, aber unter Umständen in der Heftigkeit vermindern und dafür Sorge tragen, dass Sie hinterher und in Ruhe wieder ins Gespräch kommen können.

 

1.    Verschicken Sie „Ich bin…“ oder „Ich fühle mich…“- Botschaften und möglichst keine „Du bist so…“-Botschaften“, weil….

2.    Sie signalisieren so ihre Offenheit und…

3.    Sie zeigen damit ihre Kommunikationsbereitschaft.

4.    Akzeptieren Sie die Argumente Ihres Gegenübers, auch wenn sie nicht die Ihren sind.

5.    Werden Sie sich bewusst, dass Konflikte existieren und deren Lösung allen weiterhelfen können.

6.    Seien Sie sich Ihren eigenen Emotionen und Ängsten bewusst. Das macht sensibel für die Reaktionen des Anderen und hilft gut, sich selbst zu regulieren.

7.    Schließlich gilt, Störungen haben Vorrang. Sprechen Sie aufkommende Konfliktthemen (Obigem folgend) frühzeitig an, weil…

8.    Vorbeugen ist besser als streiten!

9.    Trainieren Sie, gut zu kommunizieren; es lohnt sich

und schließlich, ganz wichtig….

10.Verlieren Sie niemals ihren Humor!

ln diesem Sinne, bleiben Sie kommunikativ,  liebe Grüße

Lutz Hentzschel

„Schwalmgymnasium: Klassen 9b und 9c – die Fachstelle für Suchtprävention gratuliert zum bestandenen Abschlusstest des Projektes „Jugend-Risiko$check“. Die 9c hat sich dabei 91,00 Euro und die 9b 89,50 Euro für die Klassenkasse verdient. Gut gemacht. Fotos gibt es hier … “  


„Eine Kolumne über Erziehung“ - Folge 1

Hauptsache, ihr habt Spaß - 2016

Sind wir wohlstandsverwahrlost?

 

Geht es Ihnen auch so? Ich werde vom Media Markt und all den anderen Tech-Nicks jeden Tag zum Spaß-Haben verdonnert. Und mir wird eindringlich erklärt, dass das die Hauptsache ist! Ich soll mich auch unbedingt, ganz dringend und ganz riesig check24 fühlen.

Und das ist alles sowieso supergeil! Aber ist es das wirklich? Faktencheck!

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